Laut einer vom Branchenverband Bitkom veröffentlichten repräsentativen Studie suchen ca. 34% der Einwohner Deutschlands im Netz gelegentlich oder oft nach dem eigenen Namen.
Gut zwei Drittel der befragten 18- bis 29-Jährigen bekannten sich zum "Ego-Googeln". Auch bei den 30- bis 44-Jährigen ist der Anteil mit 41 Prozent noch überdurchschnittlich hoch. Zwischen der Höhe des Alters und dem Interesse an den eigenen Datenspuren im Internet ist eindeutig ein Zusammenhang zu erkennen. Je höher das Alter, desto geringer das Interesse. Bei den Über-60-Jährigen googeln nur noch ca. 10% nach dem eigenen Namen.
Die meisten Internetbenutzer suchen nicht nur der Eitelkeit wegen. Es kann manchmal durchaus auch nützlich sein, wenn man selbst weiss, was andere im Internet über einen erfahren können. Mit Ego-Googeln kann man Informationen, welche mit dem eigenen Namen verknüpft sind kontrollieren und überwachen. Oft sind einige davon nicht erwünscht. Nicht selten kommt es vor, dass in den Suchresultaten von Google Fotos aus alten Studienzeiten erscheinen. Bewirbt man sich gerade auf eine neue Stelle, interessieren sich auch die Personalchefs dafür. Negative Auswirkungen davon können sein, dass man nicht zu einen persönlichen Vorstellungsgespräch eingeladen wird.
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